Unser aktuelles Programm

Veranstaltungen

17
Apr.

Ein fast perfekter Antrag

105 min. Genre: Drama, Komödie, Romanze
Fr. 17.04.2026 um 19:50 Uhr
So. 19.04.2026 um 18:50 Uhr
Di. 21.04.2026 um 19:50 Uhr

Der eigenwillige Witwer Walter (Heiner Lauterbach) vertreibt sich seine Zeit im Ruhestand damit, Restaurants zu testen und akribisch im Internet zu bewerten. Bei einem seiner Restaurantbesuche trifft er zufällig seine Jugendliebe Alice (Iris Berben) wieder. Vor 40 Jahren hatte er ihr einen Heiratsantrag gemacht und war spektakulär gescheitert. Die lebensfrohe und freigeistige Kunstprofessorin ist auch heute noch das genaue Gegenteil des altmodischen, akkuraten Walter. Der Ehrgeiz des pensionierten Ingenieurs ist geweckt. Er will es diesmal besser machen, während Alice gar nicht daran denkt, denn sie liebt ihr unabhängiges Leben und braucht keinen Beziehungsstress. Sie stellt eine Bedingung: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, bekommt er vielleicht eine zweite Chance. Und so schreibt sich Walter, der sich nie für Kunst interessiert hat, zu Alice Entsetzen als Gaststudent in ihrem Kurs ein – fest entschlossen, sich selbst und ihr zu beweisen, dass es nie zu spät ist, neue Wege zu gehen. Aber nicht nur Alice stellt ihn vor ungeahnte Herausforderungen, sondern auch die Begegnung mit seinen 40 Jahre jüngeren Kommiliton*innen. Unerwartet finden sich Alice und Walter in einem neuen, aufregenden Kapitel ihres Lebens wieder und müssen sich fragen: Rostet alte Liebe wirklich nicht? (Text & Verleih: Leonine)

FSK 0 Regie: Marc Rothemund Darsteller: Heiner Lauterbach, Iris Berben, Amira Demirkiran DE 2025
22
Apr.

Die wilde Nordsee – Natur, die sich nicht zähmen lässt

Gast: Biologe Prof. Dr. Norbert Grotjohann (Universität Bielefeld)
93 min. Genre: Dokumentation
Mi. 22.04.2026 um 19:50 Uhr


Gast: Biologe Prof. Dr. Norbert Grotjohann (Universität Bielefeld)

Ein atemberaubender Blick unter eine bislang verborgene Oberfläche: DIE WILDE NORDSEE entführt das Publikum auf eine spektakuläre Reise durch eines der unerforschtesten, rauesten und zugleich faszinierendsten Meere Europas. Zwischen tosenden Wellen und geheimnisvollen Tiefen entfaltet sich das verborgene Leben der Nordsee – mit eindrucksvollen Bildern, seltenen Tierbegegnungen und berührenden Geschichten aus einer Welt im Wandel. Ein visuell überwältigendes Naturerlebnis, das Staunen weckt – und zum Nachdenken anregt. (Text & Verleih: mindjazz pictures)

Mittwochskino
FSK 0 Regie: Mark Verkerk Darsteller: Peter van Rodijnen NL 2024
13
Mai

Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes

111 min. Genre: Dokumentation
Mi. 13.05.2026 um 19:50 Uhr


Gäste: Martin Kolek & Martin Henze (Seebrücke Paderborn)

in Zusammenarbeit mit Partnerschaft für Demokratie SHS

Europa zieht die Mauern hoch – mitten in einer humanitären Katastrophe. Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik und die Rolle Deutschlands in diesem Paradigmenwechsel. Die Dokumentation „Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach. Durch exklusive Interviews mit Wissenschaftlerinnen, politischen Entscheidungsträgerinnen und Aktivist*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet? (Text & Verleih: Drop-Out Cinema)

Mittwochskino
FSK 12 Regie: Maximilian Ahrens, Maik Lüdemann DE 2025